de / en

traces

Transdisziplinäres Forschungszentrum für Ausstellungsstudien

Transdisciplinary Research Center for Exhibition Studies

Das im Herbst 2019 an der Universität Kassel gegründete Transdisziplinäre Forschungszentrum für Ausstellungsstudien (traces) bündelt fachbereichsübergreifend die an der Kunsthochschule Kassel und verschiedenen Fachbereichen der Universität bestehenden Forschungsansätze zur Geschichte und Gegenwart des Ausstellens. Es ist damit eine bundesweit und international einzigartige Institution für Ausstellungsforschung.

Unter transdisziplinären Ausstellungsstudien verstehen wir eine über Fächergrenzen hinausgehende Auseinandersetzung mit Ausstellungen – nicht nur von Kunst – als Medien, Repräsentationssystemen, Diskursen, Dispositiven, Praktiken und Handlungsfeldern unter Berücksichtigung ihrer ästhetischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und epistemologischen Bedingungen. Im Zentrum der Forschung stehen Ausstellungen als Handlungsräume und als Orte der Wissensproduktion, in denen kuratorische Gesten, künstlerische Positionen und Rezeptionsperspektiven aufeinandertreffen. Als komplexe, ästhetisch und gesellschaftlich kontextualisierte Systeme der Bedeutungsproduktion, in denen die Welt der Dinge und der an ihrer Entstehung beteiligten menschlichen Akteure zusammenwirken, sind Ausstellungen mit den Mitteln einzelner und isoliert voneinander arbeitender Fachrichtungen nicht adäquat zu erfassen. Sie überschreiten auch die Grenzen zwischen wissenschaftlicher, kuratorischer und künstlerischer Forschung.

Anlass der Gründung von traces war der Aufbau eines documenta Instituts in Kassel, zu dem sich das Land Hessen, die Universität und Kunsthochschule Kassel, die Stadt Kassel sowie die documenta gGmbH zusammengeschlossen haben. Am Standort dieser namensgebenden Kunstausstellungsreihe mit hoher internationaler Ausstrahlung soll sich auch das im Entstehen begriffene documenta Institut perspektivisch zu einer außeruniversitären Forschungseinrichtung mit internationaler Sichtbarkeit entwickeln, die die Geschichte und jeweils neue Gegenwart der einzelnen documenta-Ausstellungen seit 1955 als Ausgangspunkt transdisziplinärer Forschungsvorhaben versteht. traces als ein universitäres Forschungszentrum wird sich als Kooperationspartner in das documenta Institut einbringen, mit eigenen Forschungsinitiativen und drei neuen, eigens für diesen Zweck an der Universität Kassel eingerichteten Professuren für „Kunst und Gesellschaft“, „Kunst und Wissen“ sowie „Kunst und Ökonomien“.



Direktorium

Geschäftsführender Direktor
Prof. Dr. Alexis Joachimides
Kunsthochschule

Stellvertretender geschäftsführender Direktor
Prof. Philipp Oswalt
Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung

Prof. Dr. Heinz Bude
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften

Prof. Cecilia Vallejos
Kunsthochschule

Prof. Dr. Andreas Gardt
Fachbereich Geistes- und Kulturwissenschaften

Prof. Dierk Schmidt
Kunsthochschule

Kunsthochschule

Dr. Beatrice Barrois, Post-Doc, Fachgebiet Kunstwissenschaft (20./21. Jahrhundert)

Beatrice Barrois widmete sich in ihrer Dissertationsschrift dem Kontext ethnografischer Sammlungen und der Frage, wie die Kategorie des (Nicht)Wissens im Ausstellungsraum ästhetisch erfahrbar ist. Daraus resultierend beschreibt sie das künstlerische Experiment als Möglichkeit neuer Wissens(un)ordnungen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Methoden wissenschaftlicher und künstlerischer Forschung und deren Relevanz in gesellschaftlichen Kontexten — weitere Informationen

Prof. Dr. Martin Schmidl, Rektor der Kunsthochschule

Seit Ende 2021 leitet Martin Schmidl als Rektor die Kunsthochschule Kassel. Er hat die Forschungsgruppe Floorplan am Kunsthistorischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelm Universität Bonn initiiert, die sich den Themen Ausstellung und Museum in der Ethnologie und der Bildenden Kunst widmet. Er kuratierte Projekträume für Kunst, entwickelte das Gestaltungskonzept der Skulptur Projekte Münsterund publiziert zur Inszenierung von Ausstellungen — weitere Informationen

Nanne Buurman M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachgebiet „documenta- und Ausstellungsstudien“

Nanne Buurman forscht, lehrt und publiziert zu politischen, ökonomischen und epistemologischen Implikationen kuratorischer Praktiken sowie zur Geschichte und Gegenwart der documenta. Sie ist Mitgründerin der Webplattform documenta studien. 2021 Kuration der Ausstellung „wir alle sind gespenster/ haunting infrastructures. Versuchsanordnungen zu NS-Kontinuitäten“ in der dis_continuities-Forschungsgruppe, die sie seit 2020 gemeinsam mit Alexis Joachimides leitet — weitere Informationen

Prof. Cecilia Vallejos, Professur für Mehrdimensionale Strategien

Cecilia Vallejos stellt das konzeptionelle Verständnis künstlerischer Produktion in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Mit einem Hintergrund in Theaterwissenschaft und Kulturanalyse untersucht sie die Methoden und den konzeptionellen Rahmen von eingebetteten Kunstformen wie etwa die Zusammenarbeit von Künstlern mit marginalisierten Sozialgruppen oder Minderheiten. Zentral für ihren interdisziplinären Zugriff ist die Beobachtung der Kriterien, die die Produktion und Zirkulation von Kunstwerken sowohl in einem institutionellen wie nicht-institutionellen Kontext bestimmen — weitere Informationen

Dr. Ute Famulla, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachgebiet Kunstwissenschaft (20./21. Jahrhundert)

Mit ihrer Dissertation „Konstruierte Räume – Das Neue Ausstellen und seine Fotografien“ (2018) hat Ute Famulla die Bemühungen des Neuen Bauens  um einen demokratischen Ausstellungstyp dargelegt. Ihr Forschungsinteresse umfasst neben der Entwicklung des Mediums Ausstellung gerade auch dessen Repräsentation in den Printmedien und speziell in der Fotografie — weitere Informationen

Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken, Professur für Kunstwissenschaft (20./21. Jahrhundert) 

Kai-Uwe Hemken hat seinen Schwerpunkt in Forschung und Lehre in der Kunst der Klassischen Avantgarde, der Gegenwartskunst und der Theorie und Praxis des Kuratorischen. Darüberhinaus hat er bis heute immer wieder Kurationen an nationalen und internationalen Museen wahrgenommen. Im Rahmen von Projekten und Tagungen wie etwa ‚Kritische Szenografie. Die Kunstausstellung im 21. Jahrhundert’ (VW Stiftung) trägt er regelmäßig zur Erforschung der Kuration in Geschichte und Gegenwart bei — weitere Informationen

Prof. Dr. Alexis Joachimides, Professur für Neuere Kunstgeschichte

Ein maßgeblicher Forschungsschwerpunkt von Alexis Joachimides ist die Geschichte der musealen Ausstellungspraxis von der formativen Phase des institutionellen Dispositivs im 18. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit. Am Beispiel des Kunstmuseums untersucht er die Interaktion zwischen der nonverbalen Kommunikation der Ausstellungspräsentation und ihrer expliziten Programmatik oder zwischen Intention und Rezeption des Ausstellungsdisplays im diskursiven Kontext seiner Zeit — weitere Informationen

Carolin Oetterer M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachgebiet Neuere Kunstgeschichte

Carolin Oetterer promoviert über „Museumsarchitektur. Symbiose von Kunst und Architektur. Die Bauaufgabe des Kunstmuseums in der Gegenwart“. Aufgrund einer langjährigen Auseinandersetzung mit internationaler moderner und zeitgenössischer Museumsarchitektur soll sich durch einen Vergleich der Architekten Volker Staab, Renzo Piano und Frank O. Gehry ein Verständnis für die Bauaufgabe der Museen unserer Zeit konstituieren, die die museale Ausstellungsgestaltung einschließt — weitere Informationen

Prof. Dr. Martina Sitt, Professur für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte 

Martina Sitt erarbeitete vor der Professur für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte rund zwanzig Jahre in verschiedenen Museen zahlreiche Ausstellungen national und international (Rom, Salzburg, Trient, New York, Haarlem etc.). In dualen Projekten verbindet sie seither die Theorie und Praxis des Ausstellens in Forschung und Lehre. Dabei standen auch Kooperationen mit weiteren Studiengängen wie Germanistik oder Theologie im Zentrum, um das jeweilige Ausstellen stets reflexiv zu begleiten — weitere Informationen

Prof. Dierk Schmidt, Professur für Malerei

Dierk Schmidt praktiziert eine kontextbezogene Auffassung von Malerei, die mit hohem Rechercheaufwand im historischen und insbesondere im „faktischen“ Raum ansetzt. Eine jüngere Serie seiner malerischen Produktion, „Broken Windows 6.3“, verhandelt etwa am Beispiel der Museumsvitrine die Blick- und Diskursachsen (post-)kolonialer Argumentation sowie die sich an ihnen zeigende Aneignungsgewalt und die Spuren widerstreitender Besitzansprüche in Bezug auf Objekte ethnologischer Sammlungen — weitere Informationen

Johanna Wurz M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachgebiet Neuere Kunstgeschichte

Johanna Wurz promoviert im Bereich der historischen Ausstellungsforschung mit Schwerpunkt auf der Museumsgeschichte, Museumstheorie und Ausstellungspraxis der 1960er und 70er Jahre. Aufbauend auf der Analyse von Publikationen der damaligen Museumskrise und progressiven Ansätzen im Ausstellungsdesign wird in der Dissertation „Die Kunstausstellung als kritische Zukunftswerkstatt?“ die Erarbeitung einer Typologie des Kunstmuseums für den genannten Zeitraum angestrebt — weitere Informationen

Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung

Prof. Dr.-Ing. Uwe Altrock, Professur für Stadterneuerung und Planungstheorie

Uwe Altrock beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit veränderten Formen der performativen Raumnutzung wie Zwischennutzungen oder Interventionen und deren Stellenwert im Rahmen von Planungsbeteiligung und Empowerment. Er untersucht dabei vor allem Veränderungen des planerischen Selbstverständnisses und Möglichkeiten zur Stärkung koproduktiver Ansätze der Raumproduktion — weitere Informationen

Harun Faizi M.Sc., Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachgebiet Entwerfen und Gebäudelehre 

Harun Faizi wendet sein langjähriges Interesse für 3D-Simulationen an, um Methoden der digitalen Erlebbarkeit von Architektur zwischen Schwerelosigkeit, stufenlosem Heranzoomen und dem Hineinspringen in dreidimensionale Modelle in die Lehre und Forschung einzubinden. An das Projekt „Virtuelle Realität in der Architekturlehre“ anschliessende Forschungen, u.a. im Rahmen seiner Dissertation, sind in Vorbereitung — weitere Informationen

Prof. Mag. Arch. Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs, Professur für Entwerfen und Gebäudelehre

Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs ist Architektin. Ausgehend von dem performativen Potential der Architektur, dem Wechselspiel von Raum, Atmosphäre, Kontext und (Be)Nutzer:innen, sind programmatische und räumliche Grenzen ihrer Gebäude und Konzepte bewusst durchlässig konzipiert. Im Rahmen ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit untersucht sie u.a. die performativen Potentiale des Ausstellens und Präsentierens von Inhalten im virtuellen Raum — weitere Informationen oder https://www.tne.space

Dipl. Des. Samuel Korn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachgebiet Architekturtheorie und Entwerfen

Der Forschungsschwerpunkt von Samuel Korn liegt an der Schnittstelle der Ausstellungsstudien mit der Geschichte und Theorie der Architektur. Er untersucht das Ausstellen außerhalb dezidierter Präsentationsräume und die so geschaffenen Beziehungen zwischen Ausstellung, gebauter Umwelt und Gesellschaft. Zudem gilt sein Interesse Architekturausstellungen, die das Format über dessen Vermittlungspotenzial hinaus als Werkzeug architektonischer Reflexion begreifen — weitere Informationen

Prof. Philipp Oswalt, Professur für Architekturtheorie und Entwerfen

Philipp Oswalt ist Architekt, Kurator und Publizist. Im Rahmen seiner aktivistischen Praxis interveniert er immer wieder mit Ausstellungen, baulichen Installationen und gelegentlich auch performativ in aktuelle gesellschaftliche Debatten und zeithistorische Diskurse. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der kritische Auseinandersetzung mit kulturellem Erbe, Erinnerungskultur und deutschen Geschichtsbildern, ob etwa bei Rekonstruktionsarchitekturen, NS-Gedenkstätten oder Artefakten der klassischen Moderne und der Nachkriegsmoderne — weitere Informationen

Prof. Stefan Rettich, Professur für Städtebau

Stefan Rettich ist Architekt und Professor für Städtebau an der Universität Kassel. Er befasst sich mit dem Verhältnis von Raum und Politik und wie sich dieses auf die Gesellschaft auswirkt. Er nutzt Ausstellungen und Interventionen, um dieses Verhältnis diskursiv zu hinterfragen. Werke von ihm wurden mehrfach international ausgestellt, u.a. auf der 11. und der 12. Architektur-Biennale in Venedig, im British Design Museum London oder im MAXXI in Rom — weitere Informationen

Linda Schiel M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachgebiet „Kunst und Wissen“

Der Forschungsschwerpunkt von Linda Schiel im Bereich der Ideen-, Institutions- und Architekturgeschichte des Museums und des Ausstellens, spiegelt sich in ihrem Promotionsprojekt wider, das die Angleichung von Museums- und Kirchenbauten seit den 1980er Jahren untersucht — weitere Informationen

Dr. Alexander Stumm, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachgebiet Architekturtheorie und Entwerfen

Themenschwerpunkte in der Forschung von Alexander Stumm sind Extraktivismus, Produktionsverhältnisse und postkoloniale Theorie der Architektur im Anthropozän. Weiterhin untersucht er in historischer Perspektive Ansätze ökologischer Architektur: Zirkuläres Bauen/ Weiterbauen im Bestand, Bauen mit Naturbaustoffen, energieeffizientes Bauen, post-anthropozentrisches Bauen — weitere Informationen

Prof. Dr. Felix Vogel, Professur „Kunst und Wissen“

Felix Vogel beschäftigt sich neben der Conceptual Art und der Gegenwartskunst in ihrer gesamten Breite mit der Geschichte und Theorie der Ausstellung. Dabei interessieren ihn insbesondere Aspekte, die oft nebensächlich erscheinen, aber maßgeblich daran beteiligt sind, wie Kunst zur Erscheinung gebracht wird. Dies betrifft die Infrastrukturen von Ausstellungen (von Displays über die Logistik und das Art Handling bis hin zu Verträgen) und den „kuratorische Diskurs“ über das Ausstellungsmachen — weitere Informationen

Claire Zimmermann M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachgebiet „Kunst und Wissen“

Claire Zimmermann fokussiert in ihrem Forschungsprojekt künstlerische Positionen und Ausstellungen, die sich für die wechselwirkenden Bedingungen von technologischem Wandel und kapitalistischen Strukturen interessieren. Auf Grundlage ihrer Geschichte untersucht sie, wie sich deren ästhetische Dimensionen theoretisieren und kritisieren lassen, um schließlich die Frage zu stellen, welche Aufgabe der Gegenwartskunst in diesem Wechselspiel zukommen kann — weitere Informationen

Fachbereich Geistes- und Kulturwissenschaften

Dr. Charlotte Bank, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachgebiet „Kunst und Gesellschaft“

Charlotte Bank ist Kultur- und Kunsthistorikerin und freie Kuratorin. Sie promovierte 2017 an der Universität Genf mit einer Arbeit über die zeitgenössische Kunstszene in Syrien. In ihrer Forschung und kuratorischen Arbeit beschäftigt sie sich mit der modernen und zeitgenössischen Kunst der MENASA-Region (Mittlerer Osten, Nordafrika und Südasien) und deren Repräsentation innerhalb der globalen Kunstwelt — weitere Informationen

Tamara Bodden M.A., Promovendin, Fachgebiet Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte

Tamara Bodden promoviert in der germanistischen Sprachwissenschaft bei Prof. Dr. Andreas Gardt zum „Diskurs über die öffentliche Finanzierung des Kulturbetriebs am Beispiel der documenta 14“. In dieser korpuslinguistischen Arbeit wird neben einer Aufarbeitung des medial inszenierten ‚Finanzskandals‘ der Kasseler Ausstellung das agonale Zusammentreffen der Domänen Ökonomie und Kunst diskutiert und anhand von sprachlichen Merkmalen belegt — weitere Informationen

Mateo Chacón Pino M.A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachgebiet „Kunst und Gesellschaft“

Mateo Chacón Pino forscht zu den epistemologischen Herausforderungen, die sich für die Kunstwissenschaft aus dem Aufeinandertreffen multipler Temporalitäten der Natur- und Menschheitsgeschichte im Anthropozän stellen. Dieses Projekt ist auch eine Suche nach den ästhetischen Formen des politischen Bewusstseins über die planetaren Zeitdimensionen und deren Vermittlung  — weitere Informationen

Prof. Dr. Andreas Gardt, Professur für Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte

Andreas Gardt arbeitet zur Theorie und Praxis der Text- und Diskursanalyse. In der kunstbezogenen Forschung an seinem Fachgebiet werden die kommunikativen Abläufe in der und um die documenta in den Blick genommen, das Entstehen und die intellektuelle Konturierung der Ausstellung in einem komplexen Diskurs. Die linguistische Begleitforschung zur documenta begann mit der documenta 12 und wird auch die aktuelle documenta fifteen einschließen — weitere Informationen

Prof. Dr. Liliana Gómez, Professur „Kunst und Gesellschaft“

Liliana Gómez forscht interdisziplinär zur Mediengeschichte und -theorie der Literatur und Kunst der Moderne und Gegenwart sowie zu Ausstellungen als Formen gesellschaftlicher Praxis. Dabei geht sie Wechselbeziehungen zwischen visuellen Künsten, Archiven und ihren institutionellen Verflechtungen, Diskursen und Narrativen von Menschenrechten nach. Seit 2017 leitet sie das SNF-Forschungsprojekt „Contested Amnesia and Dissonant Narratives in the Global South“ — weitere Informationen

Hannah Grimmer M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachgebiet „Kunst und Gesellschaft“

Hannah Katalin Grimmer ist Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin mit den Schwerpunkten Memory Studies und zeitgenössische Kunst aus Lateinamerika. Sie verfolgt ein Promotionsprojekt zur Rolle von Kunst im Kontext sozialer Bewegungen am Beispiel Chiles — weitere Informationen

Prof. Dr. Stefanie Kreuzer, Professur für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft/Medienwissenschaft

Stefanie Kreuzer arbeitet intermedial an den Schnittstellen zwischen Literatur, Film und bildender Kunst. Sie ist Leiterin des Kasseler Film- und Medienarchivs sowie Organisatorin der Kasseler Grimm-Poetikprofessur und Initiatorin der zugehörigen Begleitfilmreihe in Kooperation mit dem Regisseur Thomas Henke. Seit 2007 kontinuierliche Lehrveranstaltungen zu Trans-/Pluri-/Intermedialität und Erzählen in den Künsten in Bezug auf die jeweils aktuelle documentaweitere Informationen

Dr. Paul Reszke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachgebiet Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte

Paul Reszke lehrt und forscht aus linguistischer Perspektive über kommunikative Muster der gesellschaftlichen Domäne der Kunst, insbesondere am Beispiel der documenta und ihres Anspruchs, eine breite Öffentlichkeit zu involvieren. Die Untersuchungsgegenstände können dabei sowohl historischer Natur sein (z. B. die Debatte über Beuys’ 7000 Eichen im Jahr 1982) als auch die Erforschung der gegenwärtigen Kommunikation auf der documenta fifteen — weitere Informationen

Christine Riess M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachgebiet Sprachwissenschaft/ Sprachgeschichte

Christine Riess promoviert in der germanistischen Sprachwissenschaft bei Prof. Dr. Andreas Gardt zur Kunstkommunikation. Unter dem Arbeitstitel “KunstSprech – Linguistische Untersuchungen zum Vorwurf der Unverständlichkeit von Kunsttexten” analysiert sie Kunstkritiken, denen vorgeworfen wird, sie seien nicht oder nur sehr schwer verständlich. Dabei werden sprachliche Muster herausgearbeitet, die den Texten zugrunde liegen — weitere Informationen

Fachbereich Gesellschaftswissenschaften

Prof. Dr. Heinz Bude, Professur für Makrosoziologie

Als Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel forscht Heinz Bude zu prägenden Figuren der Kunstwelt im 20. Jahrhundert (Ernst Wilhelm Nay, Peter Ludwig, Werner Haftmann) sowie zur Kunst als Form des „gemeinsamen Lebens“. Er ist Mitglied des Direktoriums von TRACES sowie Gründungsdirektor des documenta Instituts. Zu den Aufgaben am Institut gehören die Konkretisierung der inhaltlichen Programmatik sowie der Aufbau der internen und externen Organisationstrukturen — weitere Informationen

Michael Flörchinger M.A., Promovend, Fachgebiet Makrosoziologie

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachgebiets Makrosoziologie von Prof. Dr. Heinz Bude widmete sich Michael Flörchinger an der Universität Kassel bis Herbst 2021 in Forschung und Lehre dem Verhältnis der Stadt Kassel zur documenta. Noch andauernd ist sein Dissertationsprojekt zu diesem Thema an der Universität Kassel. Im Oktober 2020 begann seine Tätigkeit am documenta Institut. Dort koordiniert er unter anderem die Kooperationen des Instituts mit TRACES — weitere Informationen

Andreas Niegl M.A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachgebiet „Kunst und Ökonomien“

Andreas Niegl setzt sich mit künstlerischen Praxen jenseits des klassischen Ausstellungskontexts auseinander, wie sie sowohl im öffentlichen als auch im digitalen Raum stattfinden. Diese werden in seiner Forschung im Kontrast zu einem kunstwissenschaftlichen Verständnis von Ausstellbarkeit und Werkimmanenz betrachtet. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf künstlerischen Projekten, die sich mit Blockchain-Technologien und Decentralized Autonomous Systems auseinandersetzen — weitere Informationen

Prof. Dr. Mi You, Professur „Kunst und Ökonomien“

Mi You erforscht das Verhältnis von Kunst und Ökonomie. Darüber hinaus ist sie international als Kuratorin tätig. Unter anderem hat sie zum Thema der Seidenstraße als Denkfigur für alte und neue Netzwerke und Technologien Ausstellungen in Südkorea, der Mongolei und in Wladiwostok kuratiert. Mit Binna Choi leitet sie seit 2018 gemeinsam das Forschungs- und Kurationsprojekt “Unmapping Eurasia”. Sie ist außerdem eine der Kurator_innen der Shanghai Biennale 13 (2020/21) — weitere Informationen

Assoziierte Mitglieder

Dr. Birgitta Coers, Direktorin documenta archiv

Das documenta archiv widmet sich der Archivierung, Dokumentation und wissenschaftlichen Bearbeitung von Text- und Bildquellen zur modernen und zeitgenössischen Kunst. Einer der Schwerpunkte liegt auf den seit 1955 stattfindenden documenta-Ausstellungen. Neben den documenta-Unterlagen sind umfangreiche Pressesammlungen, Bild- und audiovisuelle Medien, eine singuläre Kunstbibliothek sowie einschlägige Vor- und Nachlässe Teil des Bestandes — weitere Informationen

Transdisziplinäres Forschungszentrum für Ausstellungsstudien 

Transdisciplinary Research Center for Exhibition Studies (TRACES) 

§ 1 Zielsetzung und Anwendungsbereich 

(1) Die Ordnung gilt für die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre im Transdisziplinären Forschungszentrum für Ausstellungsstudien/Transdisciplinary Research Center for Exhibition Studies der Universität Kassel/Kunsthochschule, im Folgenden TRACES genannt. 

(2) TRACES ist ein Wissenschaftliches Zentrum der Universität Kassel/Kunsthochschule (§ 47 HHG). Es verfolgt das Ziel, Kassel und die Region Nordhessen als Forschungsstandort zu stärken. Als fächerübergreifender Verbund unter primärer Beteiligung der Fachbereiche Kunsthochschule (Kunstwissenschaft und künstlerische Forschung), Geistes- und Kulturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften sowie Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung nimmt TRACES die Aufgabe wahr, die Bedingungen, Formen und Funktionen von Ausstellungen insbesondere von Kunst als Medien gesellschaftlicher Selbstverständigungsprozesse zu studieren. Durch das Etablieren innovativer Forschungsthemen bietet TRACES die Chance, sich im relativ neuen und aktuell international zunehmend an Bedeutung gewinnenden Feld der „curatorial und exhibition studies“ zu positionieren. Aufgrund der Nähe zur documenta und der damit zu erwartenden internationalen Sichtbarkeit wird das Forschungszentrum wesentlich zur Profilierung der kunst-, geistes-/kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen sowie der künstlerischen, kuratorischen und architektonischen Forschung am Forschungsstandort Kassel beitragen, indem es innovative Forschung kontinuierlich in die internationale und städtische Öffentlichkeit hinein vermittelt. 

(3) Die o.g. Fachbereiche koordinieren in TRACES ihre Forschungs- und Lehrtätigkeit, um die Ziele des Zentrums zu erreichen, bleiben aber mit ihren Ressourcen und ihren sonstigen Aufgaben eigenständig. 

§ 2 Organe des Wissenschaftlichen Zentrums 

Die Organe des Wissenschaftlichen Zentrums sind: 

• die Mitgliederversammlung 

• Direktorium 

• Geschäftsführende/r DirektorIn und Stellvertretung 

• GeschäftsführerIn/KoordinatorIn

§ 3 Mitgliedschaften

(1) Mitglieder von TRACES sind neben der documenta Professur zunächst drei weitere vom Land Hessen finanzierte Professuren. Darüber hinaus gehören ihm ProfessorInnen der Universität Kassel/Kunsthochschule an, die im Bereich der Ausstellungsstudien in einem weiteren Sinne forschen. Die/Der DirektorIn des documenta archivs ist assoziiertes Mitglied. 

(2) Voraussetzung für die Aufnahme eine/r FachgebietsleiterIn und ihres/seines Fachgebiets als Mitglied von TRACES ist das Einbringen eines für die Zweckbestimmung nach § 1 Absatz 2 einschlägigen Forschungsvorhabens oder Drittmittelprojekts oder die Beteiligung an einem bereits initiierten Projekt. Für das Einbringen eines Neuprojekts wird ein zeitlicher Vorlauf von 1 Jahr angesetzt. 

(3) Der Antrag auf Mitgliedschaft ist an das Direktorium zu richten. Das Direktorium beschließt über den Antrag mit einfacher Mehrheit. 

(4) Die Mitgliedschaft erlischt nach Wegfall der Voraussetzungen gemäß § 3 Abs. 2 oder durch schriftliche Austrittserklärung. Die Feststellung des Wegfalls der Voraussetzungen gemäß § 3 Abs. 2 erfordert einen Beschluss des Direktoriums mit einfacher Mehrheit. 

§ 4 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus allen in TRACES arbeitenden FachgebietsleiterInnen. 

(2) Die Mitgliederversammlung wird von der/dem geschäftsführenden DirektorIn einberufen und tritt mindestens einmal im Jahr unter ihrem/seinem Vorsitz zusammen. 

(3) Einladung und Tagesordnung zur Mitgliederversammlung müssen den Mitgliedern spätestens eine Woche vor der Versammlung zugehen. 

(4) Jedes Mitglied ist berechtigt, Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung bei der/dem geschäftsführenden DirektorIn einzubringen. 

(5) Auf der Mitgliederversammlung werden Arbeitsergebnisse vorgestellt und der Forschungs- und Wirtschaftsplan besprochen. In ihr können von den Mitgliedern alle wissenschaftlichen und organisatorischen Fragen von TRACES thematisiert werden. Die in TRACES arbeitenden FachgebietsleiterInnen sind aufgefordert, ihre einschlägig forschenden MitarbeiterInnen mitzubringen, um sie an den Diskussionen zu beteiligen. Die MitarbeiterInnen sind nicht stimmberechtigt. 

(6) Die Mitgliederversammlung wählt das Direktorium für einen Zeitraum von drei Jahren. 

§ 5 Direktorium 

(1) Das Direktorium ist das beschließende Organ von TRACES. Es setzt sich zu gleichen Teilen aus VertreterInnen der Kunsthochschule Kassel und den anderen an TRACES beteiligten Fachbereichen der Universität Kassel zusammen. Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Ordnung sind das Prof. Dr. Alexis Joachimides, Prof. Dierk Schmidt, Prof. Peggy Buth (Kunsthochschule), Prof. Dr. Andreas Gardt (Fachbereich Geistes- und Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Heinz Bude (Gesellschaftswissenschaften), Prof. Philipp Oswalt (Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung). 

(2) Das Direktorium besteht aus sechs FachbereichsleiterInnen. Bei Ausscheiden eines Mitglieds wird das Direktorium durch Zuwahl ergänzt. 

(3) Das Direktorium tritt in der Regel zweimal pro Jahr zusammen und ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Es entscheidet mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder. 

(4) Das Direktorium 

• wählt die/den geschäftsführende/n DirektorIn und ihre/seine Stellvertretung mit absoluter Mehrheit 

• beschließt den jährlichen Forschungs- und Wirtschaftsplan 

• entscheidet über die forschungsstrategische Ausrichtung von TRACES 

• entscheidet über die Aufnahme weiterer Fachgebiete in das Zentrum und über Partnerschaften des Zentrums 

• beschließt die Vergabe von Unteraufträgen, die aus dem gemeinsamen Haushalt des Wissenschaftlichen Zentrums bezahlt werden, und 

• entscheidet über alle Fragen, die TRACES als Ganzes betreffen und nicht ausdrücklich einem anderen Organ zugewiesen sind. 

(5) Das Direktorium kann mit 5 von 6 Stimmen den Ausschluss eines Fachgebiets aus dem Zentrum beschließen. 

(6) Das Direktorium kann mit absoluter Mehrheit aller Mitglieder dem Präsidium der Universität Kassel eine Änderung dieser Geschäftsordnung vorschlagen. 

(7) Das Direktorium entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Einstellung bzw. Verlängerung der GeschäftsführerIn/KoordinatorIn. 

§ 6 Geschäftsführende/r DirektorIn 

(1) Das Amt der/des geschäftsführenden DirektorIn wird seitens einer/s VertreterIn der Kunsthochschule wahrgenommen. 

(2) Die Amtszeit der/s geschäftsführenden DirektorIn beträgt drei Jahre. Neuwahlen finden spätestens drei Monate vor Beendigung der Amtszeit statt. Wiederwahl ist zulässig. 

(3) Die Stellvertretung ist ein/e VertreterIn der beteiligten Fachbereiche an der Universität Kassel und rotiert im anderthalbjährlichen Wechsel (in der Reihenfolge FB 02, FB 06, FB 05). Dabei ist das Verhältnis zwischen GD und ihrem/seinem Stellvertreter grundsätzlich eines des intensiven Austauschs über die Belange des Forschungszentrums. 

(4) Die/der geschäftsführende DirektorIn trifft die operativen Entscheidungen in der Geschäftsführung von TRACES gemeinsam mit ihrem/seinem Stellvertreter(in). 

Die/der geschäftsführende DirektorIn hat im weiteren folgende Aufgaben, bei denen sie/er sich von der Stellvertretung vertreten lassen kann: 

• beruft das Direktorium ein und leitet dessen Sitzung 

• berichtet dem Direktorium regelmäßig über alle bedeutsamen Angelegenheiten des Forschungszentrums 

• leitet die Mitgliederversammlung 

• vertritt das Forschungszentrum nach außen 

• leitet die Geschäftsstelle 

• führt die Beschlüsse des Direktoriums aus. 

(5) In Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung hat sie/er eine Entscheidung des Direktoriums herbeizuführen. In unaufschiebbaren dringenden Fällen hat sie/er das Erforderliche in Rücksprache mit ihrem/ seinem Stellvertreter(in) selbst zu veranlassen. Sie/er hat darüber dem Direktorium unverzüglich zu berichten. 

(6) Die/der geschäftsführende DirektorIn kann aus wichtigem Grund durch Beschluss des Direktoriums vorzeitig abberufen werden. Hierfür ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich. 

§ 7 GeschäftsführerIn/KoordinatorIn 

(1) Der/m GeschäftsführerIn/KoordinatorIn obliegt die administrative Leitung von TRACES sowie die verantwortliche Durchführung kommunikativer Tätigkeiten und der Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit der/m Geschäftsführenden DirektorIn und ihrem/seinem Stellvertreter(in). 

(2) Sie/er unterstützt das Direktorium und hat auf dessen Sitzungen eine beratende Stimme. Zu ihren/seinen Aufgaben gehören die Vorbereitungen der Sitzungen, die Durchführung und die Kontrolle der Durchführung von Direktoriumsbeschlüssen, die Vorbereitung öffentlicher und interner Berichte sowie die Verwaltung von TRACES zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. 

(3) Die/der GeschäftsführerIn/KoordinatorIn unterstützt die TRACES-Fachgebiete bei der Durchsetzung einer gemeinsamen Akquisitionsagenda und der Einwerbung und Durchführung von gemeinsamen Forschungsprojekten. 

§ 8 Zusammenarbeit im Wissenschaftlichen Zentrum 

(1) Die in TRACES kooperierenden Fachgebiete bearbeiten die von ihnen eingeworbenen Forschungsaufträge und ihre sonstigen Aufgaben in Forschung und Lehre in eigener Verantwortung. Sie informieren die anderen Fachgebiete über ihre Forschungstätigkeiten und ihre Ergebnisse und geben auf Nachfragen Auskunft zu einzelnen Forschungsarbeiten. 

(2) Die kooperierenden Fachgebiete unterstützen die gemeinsame Zielsetzung von TRACES und übernehmen neben ihren wissenschaftlichen Arbeiten Gemeinschaftsaufgaben im Zusammenhang von TRACES. Sie arbeiten in gemeinsamen Forschungsprojekten interdisziplinär zusammen und kooperieren bei der gemeinsamen Einwerbung und Durchführung von Forschungsprojekten. Sie arbeiten auch in der interdisziplinären Ausbildung der NachwuchswissenschaftlerInnen zusammen. Sie tragen zu einem gemeinsamen Erscheinungsbild von TRACES und zu einem gemeinsamen Außenauftritt bei. 

(3) Die Mitglieder von TRACES verpflichten sich, an der Berichtspflicht für die Ergebnisdokumentation mitzuwirken. Veröffentlichungen und Vorträge im Zusammenhang mit der Arbeit bei TRACES werden der Geschäftsführung und den anderen Fachgebieten für mögliche Kooperationen bekannt gegeben. 

(4) Ausscheidende Mitglieder sorgen für einen ordnungsgemäßen Abschluss laufender Arbeiten. 

(5) Beim Ausscheiden eines Mitglieds aus TRACES fallen die aus Mitteln von TRACES erworbenen Gegenstände und Rechte an TRACES zurück. Über deren weitere Verwendung entscheidet das Direktorium auf Vorschlag der/s geschäftsführende/n DirektorIn. Das Gleiche gilt für nicht genutzte Zuwendungen für ein Teilprojekt am Ende des Jahres. 

§ 9 Geschäftsordnung

Ergänzend findet die Geschäftsordnung für die Gremien der Universität Kassel (GO-UK) in der jeweils geltenden Fassung Anwendung. 

§ 10 Inkrafttreten 

Diese Ordnung tritt mit dem Beschluss des Präsidiums in Kraft. 

Über traces

Was ist traces ?

Direktorium

Mitglieder

Satzung

Mach mit!

Ihr wollt ein Teil von traces sein und die Forschungsstation mitgestalten?

Habt ihr eine Idee für eine Veranstaltung, wollt gerne ein Vortrag oder ein Seminar geben oder etwas ausstellen?

Schreibt uns hier, was ihr vorhabt und wir werden uns so schnell es geht mit euch in Kontakt setzen.

X